Verbandsprofil des DGV

Der DGV lädt ein

 

Das Ver­an­stal­tungs­for­mat „Der DGV lädt ein“ the­ma­ti­siert ak­tu­el­le ger­ma­nis­ti­sche Fra­ge­stel­lun­gen an Uni­ver­si­tä­ten, Hoch­schu­len und Schulen und lädt zur ge­mein­sa­men Dis­kus­si­on ein.

Die Ver­an­stal­tungs­rei­he „Der DGV lädt ein“ spricht eine Ein­la­dung aus an alle, die sich für deut­sche Sprache und deut­sche Li­te­ra­tur in­ter­es­sie­ren: Kommen Sie, lernen Sie ak­tu­el­le Fra­ge­stel­lun­gen der Ger­ma­nis­tik kennen und dis­ku­tie­ren Sie diese mit aus­ge­wähl­ten Expert*innen! Alle Ver­an­stal­tun­gen sind kos­ten­los und stehen DGV-Mitgliedern wie In­ter­es­sier­ten offen.

Das Ver­an­stal­tungs­for­mat bietet nicht nur ein zu­sätz­li­ches Angebot des DGV zum alle drei Jahre statt­fin­den­den Deutschen Ger­ma­nis­ten­tag, sondern er­mög­licht es In­ter­es­sier­ten, die Arbeit des DGV in einem klei­ne­ren Rahmen un­mit­tel­bar zu erleben und sich mög­li­cher­wei­se selbst aktiv in den Verband einzubringen.

„Der DGV lädt ein“ 2021

Sprachwandel oder Sprachverfall?

Deutsch­un­ter­richt, Ger­ma­nis­tik und die Gegenwartssprache

Die deut­sche Sprache hat sich immer ver­än­dert, und sie wird sich immer ver­än­dern. Dennoch meint man derzeit eine Be­schleu­ni­gung des Sprach­wan­dels wahr­zu­neh­men – etwa beim Kor­ri­gie­ren, beim Lesen oder beim Ra­dio­hö­ren. In Schul­auf­sät­zen wie in Se­mi­nar­ar­bei­ten, in Zei­tungs­ar­ti­keln wie in Fach­auf­sät­zen, in Nach­rich­ten­sen­dun­gen wie in Talk­run­den finden sich immer mehr Prä­po­si­tio­nen, die un­kon­ven­tio­nell ge­braucht werden, Pro­no­men, denen es an einem Be­zugs­wort mangelt, oder Kommata, die wie will­kür­lich über den Satz ge­streut er­schei­nen. Wenn dieser Befund stimmt, steht man als Germanist*in vor der Frage, wie man sich zu ihm verhält. Nimmt man die bei­spiel­haft ge­nann­ten (und viele weitere) Ver­än­de­run­gen einfach nur zur Kennt­nis, weil Sprach­wan­del normal ist, oder be­un­ru­higt deren Häufung nicht doch? Wenn man den Sprach­wan­del aber be­wer­tet und ihn so zum Sprach­ver­fall erklärt, stellen sich gleich weitere Fragen: Will man ihm aktiv ent­ge­gen­tre­ten? Ja, ist es nicht sogar eine Ver­pflich­tung für Deutschlehrer*innen und Hochschulgermanist*innen, das zu tun? Welche Gründe für oder gegen einen solchen sprach­pfle­ge­ri­schen Einsatz gibt es, und wie könnte dieser denn konkret aussehen?

Diesen Fragen widmet sich die zweite Ausgabe des Formats „Der DGV lädt ein“, die am 5. März 2021 in der Würt­tem­ber­gi­schen Lan­des­bi­blio­thek in Stutt­gart statt­fin­den wird.

„Der DGV lädt ein“ 2018

Zur Zukunft des Lesens und Schreibens im digitalen Zeitalter

Her­aus­for­de­run­gen und Per­spek­ti­ven für Bildung und Wis­sen­schaft

Die Zukunft des Lesens und Schrei­bens be­schäf­tig­te das Format „Der DGV lädt ein“, das in dieser Form erst­mals am 2. Juni 2018 an der Uni­ver­si­tät Leipzig an­ge­bo­ten wurde.

Prof. Dr. Julia Knopf von der Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des be­rich­te­te über die „Rolle der di­gi­ta­len Medien beim Lesen und Schrei­ben“. Im An­schluss re­flek­tier­te Prof. Dr. Manuel Braun von der Uni­ver­si­tät Stutt­gart unter dem Titel „Phi­lo­lo­gen mit Ma­schi­nen oder Ma­schi­nen als Phi­lo­lo­gen?“ über Mög­lich­kei­ten und Risiken einer Di­gi­ta­li­sie­rung der (ger­ma­nis­ti­schen) Wis­sen­schaft. In einer Po­di­ums­dis­kus­si­on wurde das Thema weiter ver­tieft. Ab­ge­schlos­sen wurde der Tag durch eine Per­for­mance des ‚Da­ten­poe­ten‘ Jörg Piringer.