Verbandsprofil des DGV

Der DGV lädt ein

 

Das Ver­an­stal­tungs­for­mat „Der DGV lädt ein“ the­ma­ti­siert ak­tu­el­le ger­ma­nis­ti­sche Fra­ge­stel­lun­gen an Uni­ver­si­tä­ten, Hoch­schu­len und Schulen und lädt zur ge­mein­sa­men Dis­kus­si­on ein.

„Der DGV lädt ein“ 2021

Sprachwandel oder Sprachverfall?

Deutsch­un­ter­richt, Ger­ma­nis­tik und die Ge­gen­warts­spra­che

Die deut­sche Sprache hat sich immer ver­än­dert, und sie wird sich immer ver­än­dern. Dennoch meint man derzeit eine Be­schleu­ni­gung des Sprach­wan­dels wahr­zu­neh­men – etwa beim Kor­ri­gie­ren, beim Lesen oder beim Ra­dio­hö­ren. In Schul­auf­sät­zen wie in Se­mi­nar­ar­bei­ten, in Zei­tungs­ar­ti­keln wie in Fach­auf­sät­zen, in Nach­rich­ten­sen­dun­gen wie in Talk­run­den finden sich immer mehr Prä­po­si­tio­nen, die un­kon­ven­tio­nell ge­braucht werden, Pro­no­men, denen es an einem Be­zugs­wort mangelt, oder Kommata, die wie will­kür­lich über den Satz ge­streut er­schei­nen. Wenn dieser Befund stimmt, steht man als Germanist*in vor der Frage, wie man sich zu ihm verhält. Nimmt man die bei­spiel­haft ge­nann­ten (und viele weitere) Ver­än­de­run­gen einfach nur zur Kennt­nis, weil Sprach­wan­del normal ist, oder be­un­ru­higt deren Häufung nicht doch? Wenn man den Sprach­wan­del aber be­wer­tet und ihn so zum Sprach­ver­fall erklärt, stellen sich gleich weitere Fragen: Will man ihm aktiv ent­ge­gen­tre­ten? Ja, ist es nicht sogar eine Ver­pflich­tung für Deutschlehrer*innen und Hochschulgermanist*innen, das zu tun? Welche Gründe für oder gegen einen solchen sprach­pfle­ge­ri­schen Einsatz gibt es, und wie könnte dieser denn konkret aus­se­hen?

Diesen Fragen widmet sich die zweite Ausgabe des Formats „Der DGV lädt ein“, die am 5. März 2021 an der Uni­ver­si­tät Stutt­gart statt­fin­den wird.

„Der DGV lädt ein“ 2018

Zur Zukunft des Lesens und Schreibens im digitalen Zeitalter

Her­aus­for­de­run­gen und Per­spek­ti­ven für Bildung und Wis­sen­schaft

Die Zukunft des Lesens und Schrei­bens be­schäf­tig­te das Format „Der DGV lädt ein“, das in dieser Form erst­mals am 2. Juni 2018 an der Uni­ver­si­tät Leipzig an­ge­bo­ten wurde.

Prof. Dr. Julia Knopf von der Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des be­rich­te­te über die „Rolle der di­gi­ta­len Medien beim Lesen und Schrei­ben“. Im An­schluss re­flek­tier­te Prof. Dr. Manuel Braun der Uni­ver­si­tät Stutt­gart unter dem Titel „Phi­lo­lo­gen mit Ma­schi­nen oder Ma­schi­nen als Phi­lo­lo­gen?“ über Mög­lich­kei­ten und Risiken einer Di­gi­ta­li­sie­rung der (ger­ma­nis­ti­schen) Wis­sen­schaft. In einer Po­di­ums­dis­kus­si­on wurde das Thema weiter ver­tieft. Ab­ge­schlos­sen wurde der Tag durch eine Per­for­mance des ‚Da­ten­poe­ten‘ Jörg Pi­rin­ger.