Mitte No­vem­ber 2025 fand in Fulda die kon­sti­tu­ie­ren­de Sitzung des neuen Vor­stands des Deutschen Germanistenverbandes (DGV) statt. Die Vor­stän­de der beiden Teil­ver­bän­de, der Gesellschaft für Hochschulgermanistik (GfH) und des Fach­ver­bands Deutsch (FV), be­spra­chen die Ar­beits­schwer­punk­te für die kom­men­den drei Jahre. In einer Reihe von Ar­beits­grup­pen werden sich die Vor­stands­mit­glie­der mit re­le­van­ten ak­tu­el­len Themen aus­ein­an­der­set­zen, wobei ein Schwer­punkt der GfH auf dem Bereich Di­gi­ta­li­tät und KI liegen wird, während der Fachverband neben Deutsch­un­ter­richt im Zeit­al­ter der Di­gi­ta­li­tät wei­ter­hin das Thema Er­in­ne­rungs­kul­tur und De­mo­kra­tie­bil­dung in den Mit­tel­punkt stellt, das ge­gen­wär­tig nichts an Re­le­vanz und Ak­tua­li­tät ver­lo­ren hat.

Die Vor­sit­zen­den der GfH und des Fach­ver­bands, Andrea Sieber und Torsten Mergen, blick­ten in ihren Be­rich­ten auf die Ak­ti­vi­tä­ten des DGV in den ver­gan­ge­nen Jahren zurück, ins­be­son­de­re auf den er­folg­rei­chen 28. Deutschen Ger­ma­nis­ten­tag, der mit dem Leit­the­ma „Dialog“ vom 14. bis 17. Sep­tem­ber 2025 an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Braun­schweig statt­fand. Au­ßer­dem wurden zu­künf­ti­ge Vor­ha­ben wie die Wei­ter­ent­wick­lung des Ver­an­stal­tungs­for­mats „Der DGV lädt ein“ dis­ku­tiert: In den Jahren 2026 in Greifs­wald und 2027 in Karls­ru­he sollen qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge und the­ma­tisch re­le­van­te Themen auf­ge­grif­fen werden. Ferner ging es um erste kon­zep­tio­nel­le Ansätze für den 29. Deutschen Ger­ma­nis­ten­tag 2028.

Astrid Dröse, Tabea Becker, Andrea Sieber, Torsten Mergen, Regina Strobel-Koop, Stefan Hart­mann, Lea Braun und Sabine Schmitt-Bachmann (von links nach rechts) bei der kon­sti­tu­ie­ren­den Vor­stands­sit­zung des Deutschen Germanistenverbandes